Bürgerfahrt 2015

 

 

Am  04. September 2015 sind pünktlich um 7:00 Uhr 52 Teilnehmer von Kiedrich aus zur Bürgerfahrt gestartet. Das Ziel war, wie immer, die Champagne und dort die Gegend (Reims, Epernay, ....) um unsere Partnergemeinde Hautvillers.

Frau Wolf und Frau Amann-Ille hatten ein Programm vorbereitet bei dem der Champagner im Vordergrund stand. Zunächst ging es in Richtung Kaiserslautern um dann nach einem ausgedehnten Picknick, mit Weck Wurst und Wein, weiter in Richtung Metz und letztendlich Epernay an zu fahren. In Pierry waren wir für 14:00 Uhr im Château de Pierry zu unserer  ersten Führung und Champagnerprobe angemeldet.

Der heutige Besitzer des Anwesens, M. Gobillard,  zeigte uns die für Besucher zugänglichen Räume und gab uns einen Überblick über den geschichtlichen Hintergrund des Anwesens und seiner Besitzer. Dann ging es in den Garten und von dort aus in den Keller wo auch später unsere erste Champagnerprobe stattfand.

               

 

Von hier aus fuhren wir dann weiter nach Hautvillers um dort die nächste Champagnerverkostung im Champagnergut „ G. Tribaut " zu genießen. Hier wurde dann auch die Möglichkeit genutzt Champagner einzukaufen. Anschließend ging es zum „ Jard Kiedrich " um Daniel Pohl zu begrüßen, der am Vorabend in Kiedrich gestartet war, um mit dem Fahrrad in 24 Stunden nach Hautvillers zu fahren. Pünktlich um 18:00 Uhr und mit 462 km auf dem Tachometer, kam er in Hautvillers an und wurde dort mit Jubel von uns und einigen französischen Freunden, sowie dem Bürgermeister von Hautvillers empfangen. Anschließend wurden wir alle vom Comité de Jumelage zum Champagnerumtrunk eingeladen und konnten so Daniels Leistung gebührend feiern.

 

Der erste Tag unserer Bürgerfahrt wurde dann mit einem Abend-Menü in unserem Hotel beendet.

Pünktlich um 10:15 Uhr, nach dem Frühstück, ging es am nächsten Tag dann mit dem Bus in Richtung Ludes wo wir bei der Champagnerkellerei „Canard-Duchêne" zur Kellerführung und Champagnerprobe angemeldet waren. Bei der Führung ging es insgesamt 138 Stufen abwärts in den Keller was einer Tiefe von ca. 38 m entspricht.

            

 

Hier wurden wir von einer jungen Französin geführt die in der Nähe von Straßburg aufgewachsen ist und ein sehr gutes Deutsch spricht. Sie hat uns mit einer Leichtigkeit und Fröhlichkeit Fakten und Wissen über die Champagnerherstellung und Produktion vermittelt sodass es eine Freude war, ihr zu folgen und zuzuhören. Die Führung wurde, es ist kaum anders zu erwarten, mit der Verkostung eines Champagners aus dem Hause Canard-Duchêne beendet.

Danach bestand auch hier die Möglichkeit des Champagnerkaufs welche auch ordentlich genutzt wurde.

Mit dem Bus ging es von hier dann weiter nach Reims wo die ganze Gruppe die Möglichkeit hatte die Stadt nach eigenem Wunsch zu erkunden.

Einige interessierte Teilnehmer nutzten die Gelegenheit einer Kathedralenführung mit Frau Amann-Ille. Zur festgelegten Zeit trafen wir uns alle wieder am Bus um mit diesem dann zum „Le Phare de Verzenay" (Leuchtturm von Verzenay) zu fahren.

Der Leuchtturm liegt inmitten (einem Meer) von Weinbergen in der Nähe von Reims und beherbergt heute ein Weinbaumuseum. Im  "Saal der Landschaften" werden die verschiedenen Anbaugebiete der Region präsentiert, während der "Jahreskreis" den physiologischen Kalender für der Weinberg darstellt und Einblicke in die verschiedenen Arbeitsschritte und Techniken des Weinanbaus generell und der Champagne im Besonderen bietet.

Ein Besuch auf der Aussichtsplattform des Turms in ca. 25m Höhe und die Champagnerprobe rundeten auch diesen Programmpunkt  unserer Reise  ab.

Von hier aus ging es nun wieder zurück zu unserem Hotel. Dort hatten wir dann ein wenig Zeit zur freien Verfügung bevor es zum Abendessen im Restaurant  „Le Abbaye Hautvillers"  nach Hautvillers ging.

Dort erwartete uns ein Menü welches wir schon im Voraus ausgewählt hatten und nun Gang für Gang serviert bekamen. Die Getränkeauswahl lies ebenfalls keinen Wunsch offen sodass auch in dieser Richtung jeder auf seine Kosten kam. Die Speisen die auf den Tisch kamen waren allesamt vom Feinsten und wurden uns in einer Form präsentiert, die eigentlich Lust auf „Mehr" machte. Schlussendlich war wohl jeder satt und zufrieden. Auf der Fahrt zum Hotel  hörte man viel Lob und sah wenn auch müde aber  zufriedene Gesichter.

Am letzten Tag ging es ebenfalls wieder gegen 10:00 Uhr los. Ziel war einer der bekanntesten Flohmärkte Frankreichs in Saint-Imoges.
Dieser kleine Ort besteht aus ein paar Straßen, die von Häusern gesäumt sind und ist komplett mit Flohmarktständen zu gestellt. Hier findet man allerlei Trödel und  die in Frankreich viel gesammelten

„Capsule de Champagne".
Hier nutzen wir die Zeit um uns das Angebot der Händler gut anzuschauen und der Eine oder Andere hat sich auch hier schon mal ein Gläschen Champagner gegönnt.

Gegen Mittag ging es dann zurück nach Hautvillers zum
Picknick mit Freunden. Hier erwarteten uns unsere Freunde aus Hautvillers schon  mit Champagner. Frau Wolf und Frau Amann-Ille hatten mit ihrem eingespielten Team am Tag zuvor schon für dieses Picknick allerlei Köstlichkeiten  eingekauft. Diese wurden jetzt auf einem langen Tisch aufgebaut und später das Buffet eröffnet. Keiner von den Anwesenden musste hungrig nach Hause gehen oder fahren und dem Champagner wurde ebenfalls gut zugesprochen. Das Wetter spielte ebenfalls mit und so hatten wir alle Spaß miteinander einen wunderschönen Nachmittag der von Fröhlichkeit und Freundschaft geprägt war.

Doch alles geht einmal zu Ende und so mussten wir, nicht ohne vorher ein Gruppenfoto zumachen,

 

um 15:30 Uhr  die Heimreise antreten. Nach einem Abschlusspicknick  kamen wir dann gegen 21:30 Uhr in Kiedrich wohlbehalten wieder an. Der Bus wurde ausgeladen, der Champagner verteilt und so hatte dann jeder nur noch seinen Weg nach Hause vor sich.

An dieser Stelle sei erwähnt dass wir von einem Busfahrer chauffiert  wurden, der die Enge der Straßen wie sie in diesen kleinen Orten in Frankreich üblich ist, mit einer Ruhe und Souveränität gemeistert hat, die Seinesgleichen sucht. An Ihn nochmal ein ganz großes DANKE !

Auch an Frau Wolf und Frau Amann-Ille, vielen, vielen Dank!

Es war ein Erlebnis !

 

CPB